Kanada überdenkt seine Energiestrategie, da der Premierminister von British Columbia, David Eby, dafür plädiert, dem Bau heimischer Raffinerien Vorrang vor neuen Exportpipelines einzuräumen. Der Vorschlag zielt darauf ab, mehr Wert im Inland zu schaffen, die Abhängigkeit von US-Käufern zu verringern und das Risiko globaler Versorgungsunterbrechungen zu mindern. Zu den größten Herausforderungen zählen jedoch hohe Kosten, langwierige Genehmigungsverfahren, politischer Widerstand und die Konkurrenz durch neuere, kostengünstigere Raffinerien im Ausland. Die Situation wird durch eine mögliche Wiederbelebung der venezolanischen Ölproduktion und die unsichere Handelspolitik der USA weiter verkompliziert, was Kanada vor eine komplexe Entscheidung über seine Energiezukunft stellt.